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Produktionsfachkraft Chemie

Was macht man in diesem Beruf?

Produktionsfachkräfte Chemie bereiten nach Rezepturen Mischungen z.B. für Düngemittel, Mineralölprodukte oder Farben zu. Sie stellen die Apparaturen für den Produktionsprozess ein, bedienen die größtenteils automatisierten Anlagen und beobachten gleichzeitig die Messinstrumente, um Abweichungen von den vorgegebenen Soll-Werten erkennen und ggf. eingreifen zu können.
Der laufenden Produktion entnehmen sie Proben und führen Laborprüfungen durch. Ferner wirken sie bei der Verpackung und Lagerung der Endprodukte mit und warten die Anlagen.

Wo arbeitet man?

Produktionsfachkräfte Chemie arbeiten hauptsächlich

  • in der chemischen Industrie, z.B. in Betrieben der Kunststoff, Farbstoff, Klebstoff, Chemiefaser, Pflanzenschutz oder Seifenherstellung
  • in Betrieben der Mineralölverarbeitung
  • in Unternehmen der Arzneimittelindustrie

In Werkhallen bedienen sie Produktionsanlagen. Rohstoffe für die Produktion holen sie sich aus dem Lager. Während der Herstellung entnehmen sie Proben, die sie im Labor untersuchen.

Worauf kommt es an?

  • Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt sind bei der Verarbeitung von Chemikalien notwendig, da Vorschriften und Rezepturen genau eingehalten werden müssen.
  • Produktionsfachkräfte Chemie wählen z.B. anhand der Stoffeigenschaften geeignete Trennverfahren aus. Wer über Kenntnisse in Chemie verfügt, ist im Vorteil. Um Messdaten wie z.B. den Druck richtig beurteilen zu können, ist Wissen in Physik hilfreich. Auch Mathematik ist wichtig: Für die Bestimmung z.B. des spezifischen Gewichts von Stoffen sollte man die Grundrechenarten, Prozentund Dreisatzrechnung sicher beherrschen.

Was verdient man in der Ausbildung?

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 646 bis € 716
  • 2. Ausbildungsjahr: € 688 bis € 772

Steckbrief

  • Anerkannter Ausbildungsberuf
  • Duale Berufsausbildung, geregelt nach Berufsbildungsgesetz (BBiG)
  • Ausbildungsdauer: 2 Jahre
  • Lernorte: Betrieb und Berufsschule